Membranausdehnungsgefäß
Bei der Auslegung des Membranausdehnungsgefäßes sollte bei Fußbo-
denheizungsanlagen besondere Sorgfalt angewandt werden. Man muss
davon ausgehen, dass selbst bei einer „dichten“ Anlage Leckagen in ge-
ringem Umfang vorhanden sind, an denen das Heizungswasser unbemerkt
verdampft.
Richtig dimensioniert und eingebunden in die Heizungs-
anlage erfüllt ein Druckausdehnungsgefäß folgende
Funktionen:
ährend der Aufheizphase
lage zurückgespeist wird, z.B. beim Auskühlen oder bei Leckverlusten
tung)
Folgende Begriffe werden für die korrekte
Dimensionierung benötigt:
Ausdehnungskoeffizienten für Wasser mit und ohne Zusatz von frostschutzmittel
n
=
h
=
p
SV
=
Δp
A
=
D
f
=
V
H
=
V
e
=
V
A
=
V
N
=
V
V
=
p
a
=
p
e
=
θ
V
=
Ausdehungskoeffizient für Wasser in % (s. Tabelle)
statische Höhe
Ansprechdruck des Sicherheitsventils
Arbeitsdruckdifferenz (Ansprechtoleranz des SV)
Druckfaktor
Nenngröße
Ausdehnungsvolumen
Wasserinhalt der Anlage
Nennvolumen des Ausdehnungsgefäßes
Wasservorlage
Anfangsdruck in bar absolut
Enddruck in bar absolut
max. Vorlauftemperatur
ohne Zusatz
10 % Zusatz
20 % Zusatz
30 % Zusatz
40 % Zusatz
50 % Zusatz
10
0,04
0,32
0,64
0,96
1,28
1,60
20
0,18
0,50
0,82
1,14
1,46
1,78
30
0,44
0,76
1,08
1,40
1,72
2,04
40
0,79
1,11
1,43
1,75
2,07
2,39
50
1,21
1,53
1,85
2,17
2,49
2,81
60
1,71
2,03
2,35
2,67
2,99
3,31
70
2,28
2,60
2,92
3,24
3,56
3,88
80
2,90
3,57
3,54
3,86
4,18
4,50
85
3,21
3,57
3,89
4,21
4,53
4,85
90
3,59
3,91
4,23
4,55
4,87
5,19
95
3,96
4,29
4,61
4,93
5,25
5,57
100
4,35
4,67
4,99
5,31
5,63
5,95
105
4,74
5,07
5,33
5,71
6,01
6,35
107
4,91
5,23
5,55
5,87
6,19
6,51
110
5,15
5,47
5,79
6,11
6,43
6,75
120
6,03
6,35
6,67
6,99
7,31
7,63
130
6,97
7,29
7,61
7,93
8,25
8,57
93