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Auslegungsvorlauftemperatur
Bei der Bestimmung der Auslegungsvorlauftemperatur wird entsprechend
den normvorgaben für Aufenthaltsräume ein Wärmeleitwiderstand
des Bodenbelags von R
λ,B
= 0,10 m
2
k/W angenommen.
Für Bäder gilt R
λ,B
= 0,00 m
2
k/W.
Die Spreizung des Heizkreises im ungünstigsten Raum beträgt max. 5 K.
In den übrigen Räumen ergeben sich entsprechend Wärmebedarf, Rohr-
abstand, Bodenbelag und Heizmittelübertemperatur größere Spreizun-
gen. Der Heizmittelstrom einer Gesamtanlage ermittelt sich somit als
Mischwert aus den Heizmittelströmen aller Heizkreise, und kann somit
nicht mit einer vorausbestimmten Spreizung errechnet werden.
Durch die Begrenzung der Oberflächentemperaturen des Fußbodens er-
geben sich Grenzwerte der Wärmestromdichte, welche vom Bodenbelag
abhängig sind.
Diese Grenzkurven sind in den Darstellungen eingezeichnet, und dürfen
auf keinen fall überschritten werden.
Die Auslegungsvorlauftemperatur θ
V. Ausl.
errechnet sich nach:
Ist das Verhältnis σ/Δ θ
H.
> 0,5 so ist die Auslegungsvorlauftemperatur
zu berechnen nach:
Bei allen übrigen Räumen, die mit der Auslegungsvorlauftemperatur be-
trieben werden, sind die entsprechenden Spreizungen zu berechnen nach:
...
...sofern das Verhältnis von σ
j
/ Δ θ
H
σ
j
/ Δ θ
H
≤ 0,5 ist. Bei einem Verhält-
nis von σ
j
/ Δ θ
H
≤ 0,5 werden die Spreizungen berechnet nach:
din ceRTcO Registrierung
Vom DIN CERTCO wurde die Genehmigung zum Führen
folgender Register-Nr. erteilt:
Für die Rollbahn gilt:
Für TS 25 mit Trockenestrich (TE) gilt:
σ
j
Hj
V. Ausl.
Hj
Hj
θ
V. Ausl.
i
+ Δ θ
H. Ausl.
σ
θ
V. Ausl.
i
+ Δ θ
H. Ausl.
σ
σ
2
H. Ausl.
σ
j
V. Ausl.
- θ
i
Hj