fUSSBOdenAUfBAU

AUfHeiZen VOn eSTRicH / AUSGLeicHSfeUcHTe

funktionsheizen von estrichen

Anhydrit- und Zementestriche müssen vor dem Verlegen von Bodenbelägen

aufgeheizt werden. Bei Abschalten der Fußbodenheizung nach der Aufheiz-

phase ist der Estrich vor Zugluft und zu schneller Abkühlung zu schützen.

Abweichend von der Verfahrensweise bei anderen Warmwasser-Heizun-

gen soll das Funktionsheizen bei Zementestrichen frühestens nach 21 Ta-

gen und bei Anhydritestrichen, nach Angaben des Herstellers, frühestens

nach 7 Tagen, erfolgen.

Das erste Aufheizen beginnt mit einer Vorlauftemperatur von 25 °C, die

3 Tage zu halten ist. Danach wird die maximale Vorlauftemperatur einge-

stellt und weitere 4 Tage gehalten. Nach dem beschriebenen Aufheizvor-

gang ist noch nicht sichergestellt, dass der Estrich den für die Belegreife

erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt erreicht hat.

Anmerkung:

Die folgende Tabelle enthält Anhaltswerte für die Belegreife, gemessen

mit dem CM-Gerät, bei etwa 20 °C Raumtemperatur.

Ausgleichsfeuchte

Vor Verlegung des Bodenbelages muss der Estrich die Ausgleichsfeuchte

gemäß nachfolgender Tabelle erreicht haben.

Die Ausgleichsfeuchte muss durch die Bodenbelagsfirma überprüft wer-

den. Es sind 3 Messstellen je 200 m

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, bzw. je Wohnungen vorzusehen.

Maximal zulässiger feuchtegehalt des estrichs in %, ermittelt mit dem cM-Gerät bei:

Bodenbelag

Feuchtigkeitsgehalt bei Zemente-

strich soll

Feuchtigkeitsgehalt bei Calciumsul-

fatestrich soll

elastische Beläge 1,8 % 0,3 %

textile Beläge

1,8 % 0,3 %

Parkett/Kork 1,8 % 0,3 %

Laminatboden

1,8 % 0,3 %

Keramische Fliesen bzw. Natur-/Betonwerksteine Dickbett 2,0 % -

Keramische Fliesen bzw. Natur-/Betonwerksteine Dünnbett

2,0 % 0,3 %

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